Mystery Shopping Studie: Digitalisierung im Fahrzeughandel

Mystery Shopping Studie: Deutscher Fahrzeughandel hängt bei Digitalisierung des Online-Handels hinterher

Wer ein Fahrzeug online bei einem Händler kaufen möchte, trifft auf ansprechende Webseiten, aber dahinter ist meist Schluss. Wenn der Händler über Google überhaupt gefunden wird. Eine Studie zeigt gehörigen Nachholbedarf beim Online-Geschäft

Online-Portale wie autoscout24.de oder mobile.de zeigen hohe Präsenz bei der Gebrauchtwagensuche; neue Start-ups möchten die Branche gar radikal verändern. Auch die Hersteller bieten Gebrauchtwagen-Angebote häufig über eigene Online-Portale an.

Wie gut sind Vertragshändler der größten Automarken in diesem kompetitiven Marktumfeld aufgestellt? Die vorliegende Mystery-Shopping-Studie gibt einen Überblick über die Positionierung der Händler in den Google- Suchergebnissen, die Angebote der eigenen Webseiten sowie der Qualität der Online-Vertriebsprozesse.

Die Ist-Situation im Online Fahrzeughandel

In Deutschland wird ein Großteil des Gebrauchtwagen-Autohandels noch immer im persönlichen Kontakt abgewickelt. Die meisten Käufer möchten das Fahrzeug nach wie vor sehen und Probefahren. Doch wie bahnt sich ein solcher Geschäftskontakt an? Viele Konsumgüter werden mittlerweile online erworben. Verkaufsportale und Online-Händler bieten hier vielfältige Möglichkeiten, Waren bei Nichtgefallen zurückzusenden. Das ist bei einem Gebrauchtfahrzeug nicht so ohne Weiteres möglich. Dennoch sind die meisten Gebrauchtwagen-Angebote online zu finden. Die Vorteile für den Interessenten liegen auf der Hand: die Reichweite seiner Suche ist beliebig ausdehnbar, die Angebote sind meist umfassend bebildert und beschrieben; zudem ist eine gute Vergleichbarkeit
gegeben. Und nicht zu selten wird auch eine längere Anreise in Kauf genommen, wenn die Aussicht auf ein Schnäppchen besteht. Daher wird ein Großteil der Gebrauchtfahrzeug-Suche mittlerweile über große Portale wie mobile.de oder autoscout24.de abgebildet. Die Fahrzeughersteller selbst verfügen teilweise auch über eigene Gebrauchtwagen-Portale, um Kaufinteressenten zu binden.

Doch wie gut ist der deutsche Autohandel auf diese disruptiven Prozesse vorbereitet? Das veränderte Kaufverhalten birgt neue Herausforderungen für den Autohandel. Die Serviceerwartung der Kunden aus anderen Online-Shopping-Bereichen wird sukzessive auch auf den Autohandel übertragen. Die bislang reaktive Haltung (Händler bietet Fahrzeuge an, der Kunde wählt aus und kauft – oder auch nicht) muss zukünftig aktiver werden, wenn der Fahrzeughandel konkurrenzfähig bleiben soll.

Die vorliegende Studie basiert auf den Ergebnissen eines Mystery-Shopping-Projekts, welches im Auftrag der asdag (application service development AG) durch die com.cultur GmbH durchgeführt wurde. Aus Sicht potenzieller Kunden soll die Studie beleuchten, wie gut die Vertragshändler der 10 umsatzstärksten Automarken auf dem deutschen Markt für den Online-Vertrieb gerüstet sind. Präsentieren Sie sich mit zielführenden Angeboten bei der Google-Suche? Sind ihre Anzeigen zielgerichtet auf die eigene Webseite verlinkt? Und wie gut ist die Qualität der Online-Vertriebsprozesse?

Lesen Sie in der Studie:

  • Die Herausforderungen der Automobil-Branche aufgrund der Digitalisierung
  • Wie gut Fahrzeughändler in Google präsent sind
  • Welche Leistungen und Services die Händler-Webseiten offerieren
  • Wie Autohändler im digitalen Vertrieb performen
  • Wie der Online-Vertriebsprozess verbessert werden kann
  • uvm.

Laden Sie die vollständige Studie von der Webseite der application service development AG.

Video-Interviews mit com.cultur-Geschäftsführer Kai Hinke zu Teilergebnissen der Studie finden Sie unter diesem Link.

By | 2018-02-08T17:18:35+00:00 10. November 2017|Studien, Vertrieb|0 Kommentare

About the Author:

Kai Hinke hat das schöne Baujahr 1966. Nach dem Studium richtete er als konzerneigener Supportchef selbstgebaute CRM-Systeme ein, als die noch gar nicht erfunden waren. Er mischte sich dann aktiv in die Entwicklung des ConSol CM ein und wurde Mitgründer und Chef der com.cultur GmbH. Heute verpasst er Industrie und Finanzern mit Vorliebe flottere Service-, Support- und Beschwerdeprozesse.

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