Schön, dass Sie wissen wollen, wo wir herkommen und wo wir hinwollen! Vorab: Unsere Geschichte wäre nicht so gut verlaufen, hätten wir nicht auf das Vertrauen unser Kunden, Mitarbeiter und Partner bauen können. Danke!

2013 zünden wir ein Kerzerl an, dass wir bisher von keiner Rezession was gemerkt haben und wünschen uns, dass das so bleibt. Der CM6 breitet sich über Skandinavien, die Mystery-Analysen über die Flughäfen und Einkaufszentren Deutschlands aus. Unsere vielen Trainings erfordern internationale Verstärkung: Wir begrüßen Veronika, Lisa und Sabine im Trainerteam. Die ersten beiden kommen aus Österreich und Sabine heißt zumindest so. Unsere Frauenquote steigt von 50 auf 67% und uns ist noch immer nicht langweilig bei dem, was wir tun.

2012 wird zum kleinen Jubeljahr (Salzeder und Nagy jubeln im Wirtshaus herum) für uns. Wir haben über 1.500 Trainingsteilnehmer. Durch drei neue Kunden aus dem Ausland wiederentdecken wir nach Jahren die Vorzüge von Business English. Mit dem neuen ConSol* CM6 dürfen wir gar ins hübsche Norwegen reisen. Mit unserem neuen Partner Comlab aus Ulm begeistern wir Kunden durch E-Mail-Optimierung per Knopfdruck. Die Kundenfreude ist riesig, weil Kundenkommunikation und Trainingserfolge auch hier  messbar sind. Mit unserem Team und der Unterstützung unseres Kunden da:nova aus Erlangen initiieren wir unser com.cultur Gesundheitsmanagement: Die Landbewohner unter uns schleppen gesunde Regionalwaren heran, der Rest von uns sich ins Fitnesscenter oder Schwimmbad.

2011 ist ein vollkommen langweiliges Jahr für unsere Firma, in dem wir mal routiniert vor uns hinarbeiten und organisch wachsen. Wir müssen uns ja nicht immer selbst neu erfinden, haben aber trotzdem Spaß an unserer Arbeit. Im Dönerladen trifft Emil auf seine Ex-Mitarbeiterin Carmen, wischt sich den Mund ab und stellt sie ein. Die Anzahl unserer registrierten Berufstester wird dreistellig (das ist gut, denn wir haben inzwischen mehrere bundesweite Projekte pro Jahr). Die Kombination von Audit, Kundeninterviews und Mystery Analysen bieten wir verstärkt auch außerhalb von Zertifizierungen an, ohne unsere Freundschaft mit dem TÜV SÜD leiden zu lassen. Mit unseren Kunden identifizieren wir so in wenigen Wochen deutlich messbare Qualitäts-, Umsatz- und Einsparpotenziale.

2010 starten wir eine intensive Kooperation mit der Markt führenden BBE Handelsberatung in München. Um diese Zeit ahnen wir noch nicht, dass unsere gemeinsamen Kunden ABB, BMW und Fraport schon Werkswohnungen für uns angemietet haben. Emil unterrichtet nebenbei an Hochschulen in drei Ländern. Außerdem schaffen wir mit Premium Mystery Analysen einen weiteren Geschäftsbereich. Mit unserer Methodik erfreuen wir international Kunden an Flughäfen, im Handel, der Autoindustrie und von Versicherern. Unser Büro erweitern wir um drei Arbeitsplätze und einen größeren Schulungsraum.

2009 setzt in der Welt draußen mal wieder der Katzenjammer über Wirtschafts- und Finanzkrisen ein. Genau richtig für uns. So finden wir leichter neue Mitarbeiter und Büroräume. Gottseidank haben wir inzwischen eine kleine Kriegskasse, schauen zu und fühlen uns wie die Schweiz. Das Geschäftsfeld Mystery Analysen bauen wir für unsere Partner weiter aus. Es bildet Ende des Jahres das vierte Standbein unseres Unternehmens. Ein Jahr später werden wir auf die furiose Idee kommen, mit dem Produkt selbst auf den Markt zu gehen.

2008 bezieht unser neuer Consultant Christoph sein Büro im "Nordflügel" unseres Hauses. Dort baut er das Geschäftsfeld Mystery Analysen auf und verstärkt unsere Kapazitäten für Zertifizierungsprojekte. Wir fokussieren uns auf Projekte mit bestehenden Kunden und Partnern, um organisch und qualitativ zu wachsen. Empfehlungen und Netzwerkpartner schenken uns einen wunderbaren Marktvorteil: Wir stecken Zeit, Hirn und Herz in unsere Projekte und kaum mehr in Eigenmarketing und Vertrieb. Die com.cultur steht nun fest auf ihren drei Geschäftsfeldern Software, Zertifizierung und Training.

2007 sind wir komplett eigenfinanziert und führen zusammen mit dem TÜV SÜD neue Zertifizierungen in den Markt ein. So interessieren sich Finanzdienstleister für die Zertifizierung der eigenen Beratungsprozesse nach der EU-Vermittlerrichtlinie. Für professionelles Beschwerdemanagement setzen Unternehmen auf den Standard der ISO 10002, außerdem stellt sich der ConSol*CM als perfektes System für das Reklamations- und Beschwerdemanagement heraus. Wir merken, dass wir an unsere Auslastungsgrenzen stoßen, lassen die Jubiläumsfeier ausfallen und beschließen, angestellte Mitarbeiter zu suchen und einzustellen.

2006 ist das bis dahin erfolgreichste Jahr unserer Firmengeschichte. Wir sind stolz auf unsere Kunden und Partner: Großkonzerne und Mittelständler sind zum Teil bereits seit fast 10 Jahren bei uns. Zudem gewinnen wir in Ausschreibungen drei weitere Behörden. Kai Hinke verantwortet die Bereiche Helpdesk, Workflow- und Beschwerdemanagement. Emil Salzeder die Bereiche Training und Zertifizierung. Drei freie Mitarbeiter unterstützen uns in Beratungs- und Software-Projekten.

2005 gewinnen wir weitere Software-Kunden für das Servicemanagement-System CM/Help. Gemeinsam mit Systempartner ConSol* haben wir mehrere Helpdesk- und Beschwerdemanagement-Lösungen für Kunden definiert, installiert und trainiert. Zudem starten wir eine intensive Zusammenarbeit mit dem TÜV SÜD. Dadurch binden wir unsere Beratungs- und Trainingsprojekte optimiert in bestehende Standards oder laufende Zertifizierungen ein. Wir auditieren, prüfen und testen ServiceQualität und Finanzdienstleistungen.

2004 entwickeln wir zusammen mit unserem Hamburger Partner dialogue1 die erste Branchenlösung: dialogue1 med automatisiert die Patientenkommunikation in Arztpraxen mit Erinnerungs-SMS, mit Recalls und Gesundheitsinformationen. Wir gewinnen die Stadt München als Workflow-Kunden und übernehmen die fachliche Leitung der Call-Center-Akademie in Salzburg. Unsere Partnerschaft mit der Bankakademie festigen wir in einem Großprojekt.

2003 werden wir offizieller Systempartner des Münchner Softwarehauses ConSol* GmbH und gewinnen wir mehrere Städte als Kunden. Angesichts knapper öffentlicher Kassen werden Behördenmitarbeiter nun selbst zu Prozessoptimierern, nutzen unsere Workflow-Kompetenz und erzielen messbare Erfolge in Rekordtempo. Eine Münchener Versicherung realisiert im Rahmen eines Kulturwandels einen der anspruchvollsten Personalprozesse, die wir begleitet haben. Mit ASEA und dem Servicebarometer kommen wir mit zwei Innovationen zu unseren Kunden und gleich mehrfach in die Presse. Als Pilotprojekt designen wir Kommunikationsmodelle im digitalen Fernsehen. Und, last not least, einige Kundenbeziehungen feierten 2003 ihren fünften Geburtstag. Herzlichen Dank.

2002 verabschiedet sich die com.cultur aus der aktiven Personalberatung; das Geschäft führen erfahrene und spezialisierte Partner weiter. Wir bemerken die Rezession, wollen aber nicht mitjammern. Mit Andreas Fellner gewinnen wir einen Organisationspsychologen als Trainer und Berater hinzu. Wichtigste Dienstleistungen in diesem Jahr: Vertriebsstrategien und Prozessoptimierung.

2001 sind die meisten Dot-Coms verschwunden. Ein paar Gute werden zu wichtigen Partnern. Wir bauen unser Geschäft in Österreich, vor allem in Salzburg und Wien auf. Einige unserer wichtigsten Kunden, Banken und Behörden, sitzen in unserem Nachbarland. Neben der Arbeit für kundenorientierte Öffentliche Dienstleister spielen auch Vertriebskampagnen eine große Rolle in unserer Tätigkeit.

2000 Das erste Büro in der Gabelsbergerstrasse wird aufgrund der Parkplatznot schon bald nach Giesing verlegt. Zu unseren Kunden gehören mittlerweile viele Dot-Coms. Gottlob nicht ausschließlich. Fritz Holleis wechselt die Seiten, wird Vorstand eines Kundenunternehmens und bleibt der com.cultur als Berater treu.

1999 freuen sich die drei BGB-Gesellschafter, dass ein Jurist (Fritz Holleis), ein Organisationsentwickler (Kai Hinke) und ein Betriebswirt (Emil Salzeder) tatsächlich zusammenarbeiten können und verhelfen mehreren Unternehmen zu Call-Centern, Salzburg zur Call-Center-Akademie und hunderten von AgentInnen zu einer professionellen Ausbildung. Irgendwann liegt der Businessplan einer GmbH vor.

1998 übergeben die drei Angestellten das erste gemeinsame Projekt erfolgreich und erste Versicherte freuen sich über papierlose Schadenmeldungen. Die drei schreiben ihre Kündigungen, nehmen mal wieder die Zeitung und skizzieren eine Art com.cultur-Prototyp.

1997 an einem kalten Februartag erklärt Kai Hinke, Abteilungsleiter einer bayerischen Großbank, einem kopfschüttelndem Vorstand, dass Internetbanking tatsächlich funktioniert; Projektleiter Emil Salzeder trainiert die Führungs-Mannschaft eines frisch in Europa gelandeten US-Unternehmens während Dr. Friedrich Holleis ein virtuelles privates Netzwerk an den Rand einer Zeitung kritzelt. Irgendwann läutet ein Mobiltelefon. Damals noch irgendwie auffällig...